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2. Juni – 1. August 2021
„Das Erwachen des Phönix“ Füllermalerei von Axel Neumann
Vernissage: 06.06.2021, 14.30 Uhr

Vernissage: Sonntag, 06.06.2021, 14.30 Uhr

Als Original geboren – und ein Original geblieben

„Wenn Du Künstler bist, dann hast Du von Geburt an etwas in dir,
das dich zwingt Künstler zu sein.“

Axel Neumann

Er wird 1966 geboren. Direkt nach dem Abitur tritt er seine Karriere als professioneller Künstler an.

Für ihn gibt es nicht den Musiker, den Maler oder den Schauspieler. Es gibt den Künstler, das ist alles. Der Schauspieler ist nur einer, der diese eine Sprache für sich gewählt hat. Der Maler hat sich eine andere Sprache ausgesucht – die Wurzel ist aber dieselbe.

12 Jahre lang arbeitet er als Theaterschauspieler, die letzten fünf Jahre am Schauspielhaus Leipzig. 1999 wird er vom Film entdeckt. Seither Mitwirkungen in zahlreichen deutschen wie internationalen, preisgekrönten Kino- und TV Produktionen (Freedom, Tatort, Ich und Kaminski).

Axel Neumann ist ein Extremkünstler. Er ist an seine äußersten Grenzen gegangen, um seinen inneren künstlerischen Reichtum zu erforschen: 1992 zieht er sich drei Wochen in absolute Dunkelheit, Isolation und Stille zurück. Dabei wurden intensive innere Bilder ausgelöst, in ungeheurer Menge und Vielfalt. Es waren Welten von faszinierender Schönheit und massiver Prägnanz. Nie zuvor hatte er Vergleichbares gesehen. Er prägte sich so viele wie möglich ein, um sie später mit der Welt teilen zu können.

Danach ist ihm klar, dass er ein zweites Handwerk erlernen muss. Der nächste Schritt erwies sich jedoch komplizierter als erwartet. Mit keiner bekannten Maltechnik gelang es ihm, das Gesehene abzubilden. Erst mit dem Füllfederhalter und einem speziellen Malsystem hatte er Erfolg: So ist die Füllermalerei entstanden, wie er selbst seine Erfindung nennt. Das war vor 28 Jahren. Die Stadt Singen verleiht ihm dafür 1994 ihren Kulturförderpreis. Bis heute malt er ab, was er damals gesehen hat.

Auch in seiner täglichen Routine bewegt sich Axel Neumann am Limit. Er malt täglich 15 bis 18 Stunden am Stück – angetrieben von seinen künstlerischen Visionen, denen er sich kompromisslos unterordnet.

Seit 1996 stellt er seine Füllergemälde öffentlich aus, in Singen, Leipzig, Innsbruck, Berlin, Luzern, Zürich und London. Seine Arbeiten befinden sich europaweit in Privatsammlungen.

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